Das literarische Phänomen der Autosoziobiographie
Internationaler öffentlicher Workshop an der Freien Universität Berlin vom 23. bis 25. März 2023 im Rahmen des Exzellenzclusters ,,Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective" - Zu den meistbeachteten literarischen Phänomenen der letzten Jahre gehört das der Autosoziobiographie als Form des soziologisch reflektierten Schreibens über den eigenen Klassenwechsel. Häufig liegt der Fokus auf Texten aus Frankreich und Deutschland, beispielsweise von Didier Eribon, Annie Ernaux, Christian Baron und Daniela Dröscher. In einem internationalen Workshop vom 23. bis 25. März 2023 im Rahmen des Exzellenzclusters ,,Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective" an der Freien Universität Berlin soll ergründet werden, ob und wie autosoziobiographische Verfahren global zu verstehen sind. Das englischsprachige Workshop-Programm Workshop Autosociobiography: Global Entanglements of a Literary Phenomenon wird von einer öffentlichen Veranstaltung am Seminarzentrum der Freien Universität begleitet. In einer Podiumsdiskussion mit Julia Reuter, Soziologin an der Universität zu Köln, und der Berliner Autorin Daniela Dröscher (Zeige deine Klasse, 2018) soll auf der Basis eines Impulsvortrages und einer Lesung diskutiert werden, welche Rolle die Auseinandersetzung mit der Autosoziobiographie für das Selbstverständnis von Soziologie, Literatur und Literaturwissenschaft spielt. Die Moderation Übernimmt Elena Stingl (Freie Universität Berlin).


