Besatzdichte ist wichtiger als Beckengröße’
Als Schwarmfische fühlen sich die Zebrabärblinge in größeren Gruppen am wohlsten. MPI f. Entwicklungsbiologie (jetzt: MPI f. Biologie Tübingen)/ B. Schuller - Rebecca König vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik anlässlich des Tags des Versuchstiers über die Haltung von Zebrafischen Der Zebrabärbling ist ein wichtiger Modellorganismus zur Untersuchung von Erkrankungen. Über 80 Prozent der bislang bekannten Gene, die beim Menschen Krankheiten auslösen können, gibt es auch in ähnlicher Form auch in dem Fisch. Der Zebrabärbling ist das nach der Maus am zweithäufigsten eingesetzte Versuchstier der Max-Planck-Gesellschaft. Doch wie werden die landläufig als Zebrafische bekannten Fische an den Max-Planck-Instituten gehalten? Rebecca König, Tierärztin am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, beschreibt anlässlich des Tags des Versuchstiers am 24. April, was sie und ihre Mitarbeitenden für das Wohl ihrer Fische tun. Wie sieht das Leben eines Zebrafisches bei Ihnen am Institut aus? Die Zebrabärblinge an unserem Institut wachsen in ihren ersten Lebenstagen in Petrischalen heran. Nach etwa fünf Tagen - dem Zeitpunkt, ab dem die Larven anfangen zu fressen -setzen wir sie in größere Aquarien. Im Alter von drei bis vier Monaten kommen sie dann in den Haltungsraum für die ausgewachsenen Fische. In den 3,5 bis zwölf Liter fassenden Aquarien leben etwa fünf Fische pro Liter. In freier Natur werden die Tiere normalerweise etwa ein Jahr alt, in Gefangenschaft zwei Jahre oder älter. Sind die Aquarien nicht zu klein?




