Beethovens Erbgut

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Die ’Stumpff-Locke’ - anhand dieser am besten erhaltenen Probe ist es den Forschenden gelungen, Beethovens gesamtes Genom zu sequenzieren. © Anthi Tiliakou
Forschungsteam entschlüsselt Genom des Komponisten anhand fünf genetisch Übereinstimmender Haarlocken. Die 'Stumpff-Locke' - anhand dieser am besten erhaltenen Probe ist es den Forschenden gelungen, Beethovens gesamtes Genom zu sequenzieren. Anthi Tiliakou - Die neue Studie zeigt, dass Beethoven eine erbliche Veranlagung für eine Leberzirrhose hatte und mit Hepatitis B infiziert war, was in Verbindung mit seinem Alkoholkonsum wohl zu seiner schweren Lebererkrankung und damit zum Tod führte. Das Erbgut von heute lebenden Verwandten deutet zudem auf eine außereheliche Beziehung in Beethovens väterlicher Linie hin. Dem internationalen Forschungsteam gehörte auch Johannes Krause, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig an. Die von der Universität Cambridge, dem Beethoven Center San Jose und der American Beethoven Society, der KU Leuven, der Firma FamilyTreeDNA, dem Universitätsklinikum Bonn und der Universität Bonn, dem Beethoven-Haus Bonn und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie geleitete Studie bringt neue Erkenntnisse über die Krankheiten des Komponisten zu Tage und wirft Fragen über seine jüngste Abstammung und Todesursache auf. Bisher bekannt war, dass Beethoven seine Brüder in einem 1802 verfassten Brief bat, seine Krankheit nach seinem Tod durch seinen Arzt untersuchen zu lassen und das Ergebnis zu veröffentlichen.
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