Haaranalysen zeigen: Meditation verringert Langzeitstress

Nach sechs Monaten Medidationstraining war die Cortisol-Menge in den Haaren der
Nach sechs Monaten Medidationstraining war die Cortisol-Menge in den Haaren der Probandinnen und Probanden deutlich gesunken - im Schnitt um 25 Prozent. (Bild: pixabay)
Nach sechs Monaten Medidationstraining war die Cortisol-Menge in den Haaren der Probandinnen und Probanden deutlich gesunken - im Schnitt um 25 Prozent. (Bild: pixabay) - Eine Studie erbringt erstmals einen objektiven Beleg dafür, dass mentales Training körperliche Anzeichen von langen Stressphasen verringert Mentales Training, das Fähigkeiten wie Achtsamkeit, Dankbarkeit oder Mitgefühl fördert, verringert die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Haar. Das haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig sowie der Forschungsgruppe Soziale Neurowissenschaften der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin herausgefunden. Die Cortisolmenge im Haar gibt Auskunft darüber, wie stark eine Person durch anhaltenden Stress belastet ist. Frühere positive Trainingseffekte hatten sich in  akuten Stresssituationen oder an einzelnen Tagen gezeigt oder basierten auf Befragungen. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse leiden 23 Prozent der Menschen in Deutschland häufig unter Stress. Dieser Zustand belastet nicht nur das Wohlbefinden der Betroffenen.
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