Tanja Wintrich untersucht am Mikroskop die Bandscheibe eines Fischsauriers aus der Jurazeit. (c) Martin Sander/Uni Bonn
Tanja Wintrich untersucht am Mikroskop die Bandscheibe eines Fischsauriers aus der Jurazeit. (c) Martin Sander/Uni Bonn - Die Bandscheiben sind die Bindeglieder zwischen den Wirbelkörpern und geben der Wirbelsäule ihre Beweglichkeit. Die Scheibe besteht aus einem knorpeligen Faserring und einem Gallertkern als Puffer. Seit jeher wurde angenommen, dass nur Menschen und andere Säugetiere Bandscheiben haben. Ein Irrtum, wie nun eine Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn herausgefunden hat: Selbst Tyrannosaurus rex hätte einen Bandscheibenvorfall erleiden können. Die Ergebnisse sind nun im Journal "Scientific Reports" veröffentlicht. Heutige Schlangen und andere Reptilien haben keine Bandscheiben, sondern ihre Wirbel sind mit sogenannten Kugelgelenken verbunden.
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