Neue Wirkstoffe aus dem Computer

Die Open Source Plattform ,,VirtualFlow" untersucht Milliarden Moleküle in kürzester Zeit / Gemeinsame Pressemitteilung der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. Die Entwicklung neuer Wirkstoffe in der Medizin kann viele Jahre dauern und Milliarden Euro kosten. Einem internationalen Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forscherinnen und Forschern der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin ist es jetzt gelungen, eine Plattform zu entwickeln, die Milliarden potenzielle Wirkstoffe in kürzester Zeit untersuchen kann. Die Arbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nature publiziert. Angeregt durch die Corona-Pandemie haben die Forscherinnen und Forscher jetzt begonnen, mithilfe dieser Plattform nach potenziellen Wirkstoffen zu suchen, die die Coro rus-Proteine blockieren könnten. Ein bewährtes Prinzip der medizinischen Wirkstoffforschung ist es, krankmachende Proteine im Körper durch das Einbringen von kleinen Molekülen zu hemmen, die an einer bestimmten Position fest an das krankmachende Protein binden und es so manipulieren oder hemmen. Ein Prinzip, das mit dem Schlüssel-Schloss-Prinzip vergleichbar ist: Die sogenannten kleinen Moleküle (Schlüssel) passen in eine bestimmte Bindungsstelle (Schloss) des krankmachenden Proteins und schalten es so aus.
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