Aktualitäten 2020

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Biowissenschaften



Ergebnisse 81 - 100 von 295.


Gesundheit - Biowissenschaften - 13.10.2020
Sicher auf dem Weg in die Tumorzelle
Sicher auf dem Weg in die Tumorzelle
Chemiker der Un iversität Göttingen entwickeln Medikament für Antikörper-Tumortherapie Chemikerinnen und Chemiker der Universität Göttingen haben ein neues Medikament für die Antikörper-Tumortherapie entwickelt. Dem Forschungsteam gelang es, das Naturprodukt Duocarmycin so zu verändern, dass es seine Wirkung erst bei Ankunft in der Tumorzelle entfaltet und auf dem Weg dorthin durch den menschlichen Körper nur wenig giftig wirkt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 12.10.2020
Forschungsteam entdeckt Mechanismus, der die Zellfunktion nach Genomschäden wiederherstellt
Forschungsteam entdeckt Mechanismus, der die Zellfunktion nach Genomschäden wiederherstellt
Forschende der Universität zu Köln haben entschlüsselt, wie die Entwicklung und Langlebigkeit von Zellen nach Beschädigung durch UV-Strahlung gefördert wird / Therapie gegen vorzeitiges Altern rückt näher Das Bild zeigt eine konfokale Mikroskopie von C. elegans nach UV-Bestrahlung. Es treten vermehrt Doppelbesetzungen der Histone auf: H3K4me2 in grün.

Biowissenschaften - Gesundheit - 09.10.2020
Nervenzell-Aktivität zeigt, wie sicher wir uns sind
Nervenzell-Aktivität zeigt, wie sicher wir uns sind
Soll ich oder soll ich nicht? Aus der Aktivität einzelner Nervenzellen im Gehirn lässt sich ablesen, wie sicher wir bei einer Entscheidung sind. Das zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn. Das Ergebnis ist unerwartet - eigentlich waren die Forscher einem ganz anderen Bewertungs-Mechanismus auf der Spur.

Biowissenschaften - Umwelt - 09.10.2020
Simulierter Tiefseebergbau stört das Nahrungsnetz am Meeresboden langfristig
Simulierter Tiefseebergbau stört das Nahrungsnetz am Meeresboden langfristig
Besonders der mikrobielle Teil des Kohlenstoffkreislaufs ist betroffen Tiefseebergbau könnte eine Möglichkeit bieten, dem zunehmenden Bedarf an seltenen Metallen zu begegnen. Seine Umweltauswirkungen sind vermutlich erheblich, dennoch sind sie nur wenig erforscht und es fehlt an klaren regulierenden Standards.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.10.2020
Neue Klasse von hochwirksamen Hemmstoffen zum Schutz vor Neurodegeneration
Heidelberger Neurobiologen entschlüsseln im Mausmodell zentralen Mechanismus degenerativer Prozesse im Gehirn und entwickeln neues therapeutisches Wirkstoffprinzip Wie ein spezieller Rezeptor, der in den Kontaktstellen der Nervenzellen üblicherweise ein genetisches Schutzprogramm anschaltet, außerhalb synaptischer Kontakte zum Nervenzelltod führen kann, haben Neurobiologen der Universität Heidelberg aufgeklärt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 08.10.2020
Virale Infektionsverläufe besser verstehen
Virale Infektionsverläufe besser verstehen
Es ist nur ein 120 Millionstel Millimeter groß und legt doch ganze Staaten lahm: das Corona-Virus. Selbst wenn es eines Tages wieder verschwindet, virale Infektionen werden auch danach zu den häufigen und schwierig zu behandelnden Erkrankungen des Menschen gehören. Selbst jahrzehntelange Forschung hat nur wenige standardisierte Impfstoffe und Behandlungsstrategien gegen eine nur geringe Zahl von Viren hervorgebracht.

Biowissenschaften - Umwelt - 07.10.2020
Grasland statt Tropenwald im prähistorischen Südostasien
Drastische Änderungen der Lebensräume beförderten im Pleistozän offenbar das Aussterben von Großtierarten und Urmenschen Südostasien, das heute für seine üppigen Regenwälder bekannt ist, war in der Vergangenheit an verschiedenen Stellen von weitläufigem Grasland bedeckt. Das zeigen Untersuchungen eines Forschungsteams vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena und der Universität Griffith (Australien).

Biowissenschaften - Umwelt - 07.10.2020
Gibt es fischverträgliche Wasserkraftwerke?
Gibt es fischverträgliche Wasserkraftwerke?
Differenzierte Untersuchung neuer Wasserkraftanlagen Auch moderne Wasserkraftwerke schützen Fische nicht immer besser als konventionelle. Neben der Technologie spielen auch der spezifische Standort des Kraftwerks und die dort vorkommenden Fischarten beim Fischschutz eine Rolle. Ein Forschungsteam an der Technischen Universität München (TUM) hat verschiedene Anlagentypen verglichen und systematisch untersucht, welche Wirkungen diese auf Fische und ihren Lebensraum haben.

Umwelt - Biowissenschaften - 07.10.2020
Langfristige Folgen schwer vorhersehbar
Langfristige Folgen schwer vorhersehbar
Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Leipzig hat in einem Langzeitexperiment die Folgen von Veränderungen in der Artenvielfalt der Pflanzen für die Funktionsweise von Ökosystemen untersucht. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich die Beziehungen zwischen Pflanzenmerkmalen und Ökosystemfunktionen von Jahr zu Jahr ändern.

Biowissenschaften - Physik - 06.10.2020
Die Kopplung unterbrechen
Die Kopplung unterbrechen
Echtzeitbeobachtung von Signalübertragung in Proteinen liefern neue Erkenntnisse für Medikamentenforschung Proteine geben innerhalb des menschlichen Körpers Informationen und Signale, indem sie ihre Strukturen verändern: So binden zum Beispiel Hormone an für sie vorgesehene Zielproteine, wodurch sie dort eine Strukturveränderung hervorrufen, die wiederum an anderer Stelle auf der Oberfläche des Proteins neue Bindestellen für andere Proteine bildet.

Biowissenschaften - Elektrotechnik - 05.10.2020
Wie die Venus-Fliegenfalle zählt
Wie die Venus-Fliegenfalle zählt
Die fleischfressende Venus-Fliegenfalle schnappt zu, wenn ein Beutetier sie innerhalb von 30 Sekunden zweimal berührt. Wie das Kurzzeitgedächtnis und die Zählweise dieser Pflanze funktionieren, berichten Forscher in Nature Plants. Berührt ein Beutetier die Sinneshaare auf der Innenseite der Venusfliegenfalle, wird ein Aktionspotential ausgelöst. Diese elektrische Information wird dann in eine chemische Kalziumwelle übersetzt.

Biowissenschaften - Labor - 05.10.2020
Kohlenstoffspeicher aus dem Labor
Kohlenstoffspeicher aus dem Labor
Freiburger Forschende erstellen weltweit größte Sammlung an Moosarten für Torfwirtschaft und Wissenschaft Mit ihren zahlreichen Torfmoosarten haben Moore etwa 30 Prozent des weltweit im Boden gespeicherten Kohlenstoffs gebunden. Damit steckt in ihnen etwa doppelt so viel Kohlenstoff wie in allen Wäldern der Erde zusammen.

Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 05.10.2020
Hunger macht draufgängerisch
Hunger macht draufgängerisch
Meta-Studie: Schwierige Lebensverhältnisse verleihen Tieren im späteren Leben eine höhere Risikobereitschaft Life Neue Lebensräume in unbekanntem Gelände erkunden, auf die Suche nach neuen Nahrungsquellen gehen und dabei Gefahr zu laufen, von einem Fressfeind erwischt zu werden: Für Tiere in der freien Wildbahn steckt das Leben voller riskanter Situationen mit ungewissem Ausgang.

Gesundheit - Biowissenschaften - 05.10.2020
Kleiner Schalter mit großem Effekt
Winzige Veränderungen in Immunzellen können die Immunantwort spürbar verändern. Das haben Wissenschaftler der Universität Würzburg jetzt entdeckt. Ihre Erkenntnisse könnten für die Stammzelltherapie von Bedeutung sein. Zwei Punktmutationen sind dafür verantwortlich, dass im NFATc1-Protein anstelle der Aminosäure Lysin (K) Arginin (R) zu finden ist.

Biowissenschaften - Gesundheit - 05.10.2020
Maulwürfe: intersexuell und genetisch gedopt
Maulwürfe: intersexuell und genetisch gedopt
Vervielfachungen und Inversionen von DNA-Abschnitten führen zur Vermännlichung von Maulwurf-Weibchen Weibliche Maulwürfe besitzen neben Eierstockauch Hodengewebe, das männliche Geschlechtshormone produziert - was sie von der Kategorisierung in zwei Geschlechter abweichen lässt. Welche Erbgut-Umbauten zu dieser einzigartigen Entwicklung beitragen, beschreibt ein Team um die Berliner Forscher Stefan Mundlos und Darío Lupiáñez.

Umwelt - Biowissenschaften - 02.10.2020
Erforschung von Artenvielfalt und Klimawandel in den Alpen
Erforschung von Artenvielfalt und Klimawandel in den Alpen
Neue Kooperation von TUM und Nationalpark Berchtesgaden gestartet Die Technische Universität München (TUM) und der Nationalpark Berchtesgaden starten ein dauerhaftes Monitoring der Biodiversität. An 50 Standorten des Nationalparks wird das Forschungsteam mit Langzeitbeobachtungen den Zustand der Arten erheben und die Auswirkungen des Klimawandels analysieren.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.10.2020
Große Neustadt-Studie zu Corona geht in die nächste Runde
Große Neustadt-Studie zu Corona geht in die nächste Runde
Mediziner untersuchen Langzeitverhalten von Antikörpern und Abwehrzellen Zum dritten Mal wird Anfang Oktober ein Wissenschaftsteam des Universitätsklinikums Jena (UKJ) unmittelbar in Neustadt tätig sein. Ziel ist es, anhand neuer Untersuchungen in Zusammenhang mit COVID-19 weiterführende Erkenntnisse über das Verhalten von Antikörpern und Abwehrzellen zu erhalten.

Agronomie & Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 30.09.2020
Können biologische Pflanzenschutzmittel Pflanzen schaden?
Können biologische Pflanzenschutzmittel Pflanzen schaden?
Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen entdecken neue Maiskrankheit Der Schutz der Kulturpflanzen vor Schädlingen und Krankheiten ist eine essenzielle Voraussetzung für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Etwa 95 Prozent der Lebensmittel stammen aus konventioneller Landwirtschaft, die zur Gesunderhaltung der Pflanzen auch chemische Pflanzenschutzmittel einsetzt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 30.09.2020
Ein Ultraschallprojektor für die Medizin
Eine chipbasierte Technik, die intensive Schalldruckprofile mit hoher Auflösung moduliert, eröffnet der Ultraschalltherapie neue Möglichkeiten Therapien mit Ultraschall könnten künftig effektiver und einfacher werden. Denn ein Forscherteam um Peer Fischer vom Max-Planck-Institut für Intelligente System und der Universität Stuttgart hat einen Projektor entwickelt, der mit vergleichsweise geringem technischen Aufwand  flexibel dreidimensionale Ultraschallfelder moduliert und dabei Schalldruckprofile mit höherer Auflösung und höherem Schalldruck erzeugt als die derzeit gängige Technik.

Biowissenschaften - 30.09.2020
Wahrnehmungsverzerrungen entstehen schon in der Kindheit
Wahrnehmungsverzerrungen entstehen schon in der Kindheit
Unsere subjektive Wahrnehmung stimmt häufig nicht mit der Realität überein. So nehmen zum Beispiel die meisten Menschen einen Ton früher wahr als einen gleichzeitig ausgesendeten Lichtblitz. Die Mechanismen, die für die Beurteilung der zeitlichen Reihenfolge von Ereignissen zuständig sind, werden durch Erfahrungen im Säuglingsalter geprägt.