Arbeitsgruppen-Leiter Guiscard Seebohm am Patch-Clamp-Messplatz.
Arbeitsgruppen-Leiter Guiscard Seebohm am Patch-Clamp-Messplatz. Marlen Keß Es ist nur ein 120 Millionstel Millimeter groß und legt doch ganze Staaten lahm: das Corona-Virus. Selbst wenn es eines Tages wieder verschwindet, virale Infektionen werden auch danach zu den häufigen und schwierig zu behandelnden Erkrankungen des Menschen gehören. Selbst jahrzehntelange Forschung hat nur wenige standardisierte Impfstoffe und Behandlungsstrategien gegen eine nur geringe Zahl von Viren hervorgebracht. Auch die viralen Wirkungsmechanismen sind bislang kaum erforscht - ein Grund für Guiscard Seebohm und sein Team des Instituts für Genetik von Herzerkrankungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, sich genau diesem Thema zu widmen. Jetzt ist dem Team eine wichtige Entwicklung gelungen: Die Arbeitsgruppe hat ein Virus-Expressionsmodell aufgebaut, mit dem sich eine Vielzahl viraler Infektionen simulieren und analysieren lässt - auch die mit SARS-CoV-2. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des 'Nature"-Journals 'Scientific Reports" nachzulesen.
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