Gesundheitsarbeiterin aus dem Dabat Research Center in Äthiopien bereite eine Vorsorgeuntersuchung zu Gebärmutterhalskrebs vor: In der Mehrheit der untersuchten Länder (37 von 55) berichteten rund 30 Prozent der Frauen, jemals an einer solchen Untersuchung teilgenommen zu haben. Foto: Hermann Bussmann
Gesundheitsarbeiterin aus dem Dabat Research Center in Äthiopien bereite eine Vorsorgeuntersuchung zu Gebärmutterhalskrebs vor: In der Mehrheit der untersuchten Länder (37 von 55) berichteten rund 30 Prozent der Frauen, jemals an einer solchen Untersuchung teilgenommen zu haben. Foto: Hermann Bussmann Internationales Forschungsteam nimmt Vorsorgeuntersuchungen in 55 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ins Visier Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung für Frauen weltweit. In Ländern des globalen Südens sterben besonders viele Frauen an dieser - eigentlich vermeidbaren - Erkrankung. Ein internationales Forschungsteam hat untersucht, wie weit Prävention und Vorsorgeuntersuchungen im Globalen Süden verbreitet sind und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. In den meisten Ländern werden demnach besonders selten Frauen untersucht, die in einer ländlichen Gegend leben, ein niedrigeres Haushaltseinkommen zur Verfügung haben und einen niedrigeren Bildungsgrad aufweisen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift JAMA erschienen. Forscherinnen und Forscher der Universitäten Heidelberg, Stanford und Göttingen sowie der Harvard T.H. Chan School of Public Health analysierten repräsentative Umfragedaten aus 55 verschiedenen Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
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