Das Bild zeigt Zellen, in denen Creld1 mit einem gelben Farbstoff markiert wurde, um seine Lokalisation in der Zelle anzuzeigen.
Das Bild zeigt Zellen, in denen Creld1 mit einem gelben Farbstoff markiert wurde, um seine Lokalisation in der Zelle anzuzeigen. Lorenzo Bonaguro Eine Erbanlage, die bei der Entwicklung des Herzens im entstehenden Kind eine Rolle spielt, scheint auch im menschlichen Immunsystem eine Schlüsselfunktion zu übernehmen. Das belegt eine neue Studie unter Federführung der Universität Bonn. Wenn das Gen nicht aktiv genug ist, kommt es demnach zu charakteristischen Umstellungen der Immunabwehr, wodurch sie an Schlagkraft einbüßt. Mediziner sprechen von einer Alterung des Immunsystems, da sich in älteren Menschen oft ein ähnlicher Effekt beobachten lässt. Mittelfristig könnten die Ergebnisse eventuell dazu beitragen, diese altersbedingten Einbußen zu verringern. Die Studie ist in der Zeitschrift Nature Immunology erschienen.
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