Lebens- und Infektionszyklus der Krankheitserreger der Schistosomiasis
Lebens- und Infektionszyklus der Krankheitserreger der Schistosomiasis - Öffnung der Labore von Merck in Darmstadt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - Ziel sind wirksame Alternativen zur Bekämpfung der Schistosomiasis Schistosomiasis ist eine parasitäre Erkrankung, die von Saugwürmern verursacht wird, auch bekannt als Bilharziose. Weltweit sind von dieser Krankheit etwa 240 Millionen Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ordnet Schistosomiasis in die Liste der vernachlässigten Krankheiten ein - also als eine Krankheit, die wenig Beachtung findet trotz ihrer großen Bedeutung vor allem in ärmeren Ländern. Die Arbeitsgruppe von Tanja Schirmeister an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die deutsche Geschäftseinheit des Unternehmensbereichs Healthcare von Merck haben nun eine Forschungskooperation vereinbart, um wirksamer gegen die Krankheit vorzugehen: Unterzeichnet wurde ein sogenannter Open-Lab-Vertrag, der es akademischen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern ermöglicht, mit ihren eigenen Forschungsprojekten zu Merck zu kommen und dort an der Seite der Forschenden von Merck in den Laboren in Darmstadt zu arbeiten. Ziel ist es, eine Alternative zur Behandlung mit Praziquantel zu finden. "Wir hoffen, dass wir dazu beitragen können, neue Behandlungswege zu finden, um der Erkrankung vorzubeugen oder sie zu heilen", teilte Tanja Schirmeister vom Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften der JGU dazu mit. "Der generelle Ansatz ist es bei der Open-Lab-Initiative, Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, die Arbeitsweise in einem Pharmaunternehmen kennenzulernen", erläutert Dr. Ulrich Betz, Vice President Innovation Merck.
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