Angefärbte Elektronenmikroskopie-Aufnahme von Zika-Viren (violett) in Nierenzellen (Verozellen). Die Viren werden von Mücken auf den Menschen übertragen, sie können aber auch sexuell übertragen werden. In Schwangeren kann das sogenannte Zika-Fieber zu Wachstumsstörungen des Gehirns (Mikrozephalie) von Neugeborenen führen. [weniger]
Max-Planck-Wissenschaftler schaffen wichtige Voraussetzung für weitere Studien mit dem Virus und für die Produktion von Impfstoffen. Kurz vor den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien war die Ausbreitung des Zikavirus in aller Munde. Eine Zeitlang stand sogar eine Verschiebung der Spiele zur Diskussion. Seit die Folgen einer Infektion insbesondere für Schwangere und ihre Neugeborenen bekannt wurden, arbeiten Wissenschaftler mit Hochdruck an Impfstoffen gegen den Erreger. Forscher am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg haben nun gemeinsam mit einem Forscherteam der Universidade Federal do Rio de Janeiro erstmalig Zikaviren in größeren Mengen im Labor vermehrt - eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung immunologischer Studien, die Entwicklung von Diagnostika und die Produktion von Impfstoffen. Angefärbte Elektronenmikroskopie-Aufnahme von Zika-Viren (violett) in Nierenzellen (Verozellen). Die Viren werden von Mücken auf den Menschen übertragen, sie können aber auch sexuell übertragen werden.
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