Demenz in der Petrischale

Nervenzellen, abgeleitet von iPS-Zellen von einer gesunden Person (links) und ei
Nervenzellen, abgeleitet von iPS-Zellen von einer gesunden Person (links) und einem Patienten mit einer FTD-assoziierten Tau-Mutation (rechts). In Grün angefärbt ist ein Marker für Nervenzellen. Die rote Farbe zeigt krankhaft verändertes Tau-Protein. Die gelb/orangene Farbe entsteht durch Überlagerung der beiden Färbungen. In Blau sind Zellkerne dargestellt. [weniger]
iPS-Technologie bietet neue Plattform zur Erforschung der Frontotemporalen Demenz. Die Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der im Stirnund Schläfenbereich (Fronto-Temporal-Lappen) des Gehirns Nervenzellen absterben. Allein in Deutschland sind etwa 33. Menschen von dieser Krankheit betroffen, wobei die genauen Mechanismen für die Neurodegeneration bislang nicht bekannt sind. Es gibt daher keine Therapie, mit der die FTD geheilt oder gestoppt werden könnte. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin haben nun mithilfe induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS) ein Krankheitsmodell der FTD in der Kulturschale entwickelt. Mit dieser Technik ist es ihnen gelungen, ein Gen zu identifizieren, das in den erkrankten Nervenzellen eine schützende Rolle hat.
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