Homer verhindert stressbedingte Lernschwäche

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Die schwarze Maus wird als Eindringling in das Territorium der weißen Maus von dieser durch aggressives Verhalten unter hohen sozialen Stress gesetzt. [weniger]
In jungen Mäusen verringern hohe Mengen von Stress-induziertem CRH die spätere Kommunikation zwischen Nervenzellen und damit die Lernleistung. Vor Prüfungen oder in kritischen Situationen sollten wir besonders lernfähig und aufnahmebereit sein. Doch akuter Prüfungsstress und Lampenfieber führt bei vielen Menschen zu Lernblockaden und verringertem Erinnerungsvermögen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München haben nun einen Stresshormon-unabhängigen ursächlichen Mechanismus für diese Lerndefizite entdeckt. In Tierstudien zeigen die Forscher, dass sozialer Stress die Mengen an Homer-1 im Hippocampus verringert - einer für Lernen zentralen Gehirnregion. Dieser spezifische Proteinmangel führt zu einer veränderten Nervenzellaktivität, in deren Folge die Tiere schlechter lernen. Experimentell lässt sich das Lerndefizit durch Verabreichung zusätzlicher Proteinmengen verhindern.
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