Wissenschaft plant Kriegsverbrechen

Humboldt-Universität legt Publikation zu ihrem Umgang mit dem nationalsozialistischen ,,Generalplan Ost" vor. Die Geschichte der Friedrich-Wilhelms-Universität und späteren  Humboldt-Universität zu Berlin (HU) ist eng verwoben mit Zeiten des Aufbruchs, der Freiheit, der Innovation. Aber auch Hörigkeit gegenüber staatlicher Macht und Verstrickung in Unrecht, Rassismus, Antisemitismus und Kriegsverbrechen prägen die Geschichte der Humboldt-Universität. Dazu gehört auch die wissenschaftliche Begründung und Herleitung für den sogenannten ,,Generalplan Ost". Zwischen 1940 und 1943 ließ Reichsführer SS Heinrich Himmler insgesamt fünf Varianten zur gewaltsamen Umgestaltung Osteuropas durch Wissenschaftler:innen der damaligen Berliner Universität entwerfen. Zusammen bildeten sie den Planungskomplex ,,Generalplan Ost". Schlüsselfigur dieser Planungen war der Nationalsozialist, Agrarwissenschaftler und an der Berliner Universität Konrad Meyer.
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