Wissenschaftlerin der Universität Stuttgart an Lebenserhaltungssystem von ,,Nüwa’ beteiligt [Bild: ABIBOO Studio / SONet (Gonzalo Rojas)]
Wissenschaftlerin der Universität Stuttgart an Lebenserhaltungssystem von ,,Nüwa' beteiligt [ Bild: ABIBOO Studio / SONet (Gonzalo Rojas)] - Marsmännchen beschäftigen die Wissenschaft bereits seit dem 19.Jahrhundert. Wie Menschen tatsächlich im Weltraum überleben können, untersucht das Expertenteam ,,SONet" (Sustainable Offworld Network), dem Dr. Gisela Detrell vom Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart angehört. Das von ihr konzipierte Lebenserhaltungssystem für die Stadt ,,Nüwa" soll einmal eine Million Menschen auf dem Mars versorgen. Es wurde als Teil eines Wettbewerbs der Mars Society konzipiert und jetzt veröffentlicht. Nüwa, benannt nach einer Muttergöttin der chinesischen Mythologie und am südlichen Rand der Mars-Region ,,Tempe Mensa" gelegen, ist Teil eines Verbunds aus fünf Städten auf dem Mars und bietet den Bürgerinnen und Bürgern langfristig einfachen Zugang zu Ressourcen und Mobilität. Das Projekt schlägt nicht nur eine realisierbare Stadtplanung vor, sondern auch einen sozioökonomischen Entwicklungsplan sowie Beschreibungen der Industrie, Infrastruktur, Erzeugung und Verteilung von Energie und Dienstleistungen. ,,Zwischen der Entwicklung einer Raumstation für sechs Astronautinnen und Astronauten auf einer erdnahen Umlaufbahn, wie der ISS, und der Millionen-Stadt auf dem fernen Mars gibt es viele wissenschaftliche und technische Unterschiede.
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