Moral lohnt sich

Überraschend hilfsbereit: Freiwillige Helferinnen und Helfer versorgen am Hauptb
Überraschend hilfsbereit: Freiwillige Helferinnen und Helfer versorgen am Hauptbahnhof in Berlin Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. © picture alliance / dpa / Carsten Koall
Die Kopplung von zwei Ansätzen der Spieltheorie kann die Entwicklung moralischer Normen erklären. Überraschend hilfsbereit: Freiwillige Helferinnen und Helfer versorgen am Hauptbahnhof in Berlin Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. © picture alliance / dpa / Carsten Koall - Selbstloses Verhalten und Kooperation sind keine Selbstverständlichkeit, aber sie halten menschliche Gesellschaften zusammen. Warum es sich für Individuen lohnen kann, das eigene Interesse hintan zu stellen, hat Mohammad Salahshour in einer spieltheoretischen Studie am Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften erklärt. Indem er zwei Spiele zu einem sozialen Dilemma und zu einer Gruppenentscheidung kombiniert, kann er die Entwicklung moralischer Normen nachvollziehen. Eine fundamentale Frage der Menschheit lautet: Warum verhalten wir uns moralisch? Denn es ist keineswegs selbstverständlich, dass wir unter bestimmten Umständen unser Eigeninteresse hintan stellen und uns in den Dienst einer Gruppe stellen - manchmal bis zur Selbstaufgabe. Viele Theorien wurden entwickelt, um dem Moral-Rätsel auf den Grund zu gehen.
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