Gründungsprojekt der TU Ilmenau beim iHUB-Pitch erfolgreich

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Beim diesjährigen iHUB-Pitch des Thüringer Leistungszentrums Leistungszentrum InSignA wurden mehr als 550.000 Euro Forschungsbudget an fünf Teams vergeben. Unter den ausgezeichneten Projekten ist auch ein Gründungsteam der TU Ilmenau.

Insgesamt präsentierten zwölf Teams ihre Ideen aus den Bereichen Sensorik, Digitalisierung, Signalanalyse und Assistenzsysteme vor einer Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertretern von Landesgesellschaften und Investoren. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft,ÖLandwirtschaft und Ländlichen Raum stellt die Fördermittel im Rahmen der Thüringer Innovation Hubs bereit und unterstützt damit gezielt technologieorientierte Gründungsund Forschungsprojekte.

TU-Gründungsteam ,,Liquid Mirror" ausgezeichnet

Das Ilmenauer Team ,,Liquid Mirror" um die beiden Doktoranden der TU Ilmenau, Johannes Leineweber und Juan Sebastian Fischer Calderón, wurde für seine Idee zur kosteneffizienten Überwachung großformatiger Nanopräzisionsoptiken prämiert. Ziel ist es, hochgenaue interferometrische Messverfahren mithilfe von MEMS-basiertem Multiplexing wirtschaftlicher zu gestalten. Gemeinsam mit der IMMS GmbH soll nun die technische Machbarkeit weiter untersucht werden.

Neben dem TU-Projekt wurden vier weitere Vorhaben ausgezeichnet:
  • Die HyCPower GmbH aus Luisenthal entwickelt eine Hochtemperatur-Membranlösung zur effizienteren Wasserstoffgewinnung aus Biogas.
  • Die Cucumber Company GmbH aus Chemnitz arbeitet an einem skalierbaren Funk-Audio-Assistenzsystem für sogenannte Silent-Proben und Silent-Live-Formate.
  • Kites for Future aus Jena verfolgt die Entwicklung eines zuverlässigen Funkinterfaces für Flugwindkraftanlagen.
  • Die Alangu GmbH aus Köln entwickelt ein erweitertes Toolkit zur automatisierten Übersetzung gesprochener und geschriebener Inhalte in die deutsche Gebärdensprache.

InSignA als starke Forschungspartnerschaft

Das Leistungszentrum InSignA (Intelligente Signalanalyseund Assistenzsysteme) bündelt die Kompetenzen mehrerer Fraunhofer-Institute, des IMMS sowie von sieben Fachgebieten der TU Ilmenau. Gemeinsam unterstützen sie die prämierten Teams durch finanzierte Forschungsarbeiten, Machbarkeitsanalysen und Prototypenentwicklung.

Die TU Ilmenau bringt dabei insbesondere ihre Expertise in Funktechnologien, Signalverarbeitung, Messtechnik, Bildverarbeitung sowie intelligenten Assistenzsystemen ein. Durch diese enge Verzahnung von universitärer Forschung und außeruniversitären Partnern erhalten die Gewinnerteams Zugang zu hochspezialisierter Infrastruktur und wissenschaftlicher Begleitung.

Mit dem iHUB-Pitch hat sich InSignA seit 2022 als etabliertes Format zur Förderung technologieorientierter Innovationen entwickelt - mit wachsender Resonanz auch über Thüringen hinaus.