Für Menschenaffen wird es eng

Schimpansen und andere afrikanische Menschenaffen könnten in den nächsten 30 Jah
Schimpansen und andere afrikanische Menschenaffen könnten in den nächsten 30 Jahren bis zu 94 Prozent ihres Verbreitungsgebietes verlieren. © Pascal Gagneux/GMERC
Schimpansen und andere afrikanische Menschenaffen könnten in den nächsten 30 Jahren bis zu 94 Prozent ihres Verbreitungsgebietes verlieren. Pascal Gagneux/GMERC - Forschende prognostizieren massiven Rückgang des Verbreitungsgebiets afrikanischer Menschenaffen in den nächsten 30 Jahren Der Klimawandel wird in den nächsten 30 Jahren das Verbreitungsgebiet afrikanischer Menschenaffen drastisch einschränken. Dies hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg prognostiziert. In verschiedenen Modellen berechneten sie die Auswirkungen von Klimawandel, Landnutzung und menschlichem Bevölkerungswachstum auf das künftige Verbreitungsgebiet von Gorillas, Schimpansen und Bonobos. Die bisherigen Schutzgebiete reichten nicht aus, um wichtige Populationen dauerhaft zu erhalten, warnen die Forschenden. Für ihre Analyse trugen die Autoren Informationen über das Vorkommen afrikanischer Menschenaffen zusammen, die in der A.P.E.S.-Datenbank der Weltnaturschutzunion (IUCN) gespeichert sind. Diese Datenbank enthält eine einzigartige Menge an Informationen über den Zustand der Populationen, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für mehrere hundert Standorte, die über 20 Jahre hinweg gesammelt wurden ( http://apesportal.eva.mpg.de/ ).
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