Erbgut der frühesten Europäer

Nische in Sektor 1 (links) und der Hauptsektor (rechts) der Bacho-Kiro-Höhle in
Nische in Sektor 1 (links) und der Hauptsektor (rechts) der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien während der Ausgrabungen 2016. Der zementierte Bereich im Vordergrund wurde bereits in den 1970er Jahren untersucht. Die neuen Grabungen schließen an die von damals an. © MPI-EVA/ Nikolay Zaheriev
Nische in Sektor 1 ( links ) und der Hauptsektor ( rechts ) der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien während der Ausgrabungen 2016. Der zementierte Bereich im Vordergrund wurde bereits in den 1970er Jahren untersucht. Die neuen Grabungen schließen an die von damals an. MPI-EVA/ Nikolay Zaheriev - Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern Ein internationales Forscherteam hat die Genome der ältesten sicher datierten modernen Menschen in Europa sequenziert, die vor rund 45. Jahren in der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien lebten. Durch den Vergleich ihrer Genome mit den Genomen von Menschen, die später in Europa und in Asien lebten, zeigen die Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, dass diese frühe Menschengruppe in Europa Gene zu späteren Menschen, insbesondere zu den heutigen Ostasiaten, beigetragen hat. Die Forscher identifizierten auch große Abschnitte von Neandertaler-DNA in den Genomen der Menschen aus der Bacho-Kiro-Höhle, was zeigt, dass sie Neandertaler-Vorfahren innerhalb der ungefähren zurückliegenden fünf bis sieben Generationen in ihrer Familiengeschichte hatten.
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