Eine Alarmanlage gegen Hardware-Attacken

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Funküberwacht: Eine Sender- und eine Empfängerantenne (rosafarbene) für elektrom
Funküberwacht: Eine Sender- und eine Empfängerantenne (rosafarbene) für elektromagnetische Signale können Hardwareattacken auf eine Platine erkennen, weil der Angriff das charakteristische Funkwellenmuster in dem Gerät verändert. © Michael Schwettmann
Funküberwacht: Eine Sender- und eine Empfängerantenne (rosafarbene) für elektromagnetische Signale können Hardwareattacken auf eine Platine erkennen, weil der Angriff das charakteristische Funkwellenmuster in dem Gerät verändert. Michael Schwettmann - Computer könnten sich mit zwei einfachen Antennen vor physischen Manipulationen schützen lassen Funkwellen könnten Computer, aber auch Kartenlesegeräte vor Angriffen auf ihre Hardware schützen. Wie ein Team des Bochumer Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre sowie der der Ruhr-Universität Bochum zeigt, erzeugt das Signal einer Antenne in einem Gerät ein charakteristisches elektromagnetisches Muster, das von einer zweiten Antenne empfangen wird. Wenn ein Angreifer das Gerät etwa mit einem Draht manipuliert, verändert sich das Funkwellenmuster und lässt die Manipulation wie eine Alarmanlage auffliegen. Bezahlvorgänge, Geschäftsgeheimnisse, Dokumente, die für die nationale Sicherheit bedeutsam sind: Die großen Geheimnisse der Welt sind heute oft nicht mehr auf Papier gespeichert, sondern im virtuellen Raum. Wenn man sie in Gefahr wähnt, stellt man sich meist eine Bedrohung aus der Ferne vor - Angreiferinnen und Angreifer, die über das Internet versuchen, vertrauliche Daten zu erbeuten. Aber es gibt auch noch einen viel direkteren Weg, in fremde Systeme zu gelangen, nämlich durch Manipulation der Hardware.
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