
© WWU - Jan Lehmann Doppelter Erfolg für die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) mit dem Titel "Geometry: Deformations and Rigidity" am Fachbereich Mathematik und Informatik mit rund 6,5 Millionen Euro - der bestehende SFB "Breaking Barriers - Immunzellen und pathogene Erreger an Zell-/Matrix-Barrieren" wird mit mehr als zehn Millionen Euro von der DFG weiter gefördert. Die neue Förderung beider Projekte startet im Juli dieses Jahres und läuft vier Jahre lang. Unter dem Titel "Geometry: Deformations and Rigidity " soll die Geometrie als eigenständige Disziplin und als Werkzeug für andere mathematische Bereiche weiterentwickelt werden. "Die Geometrie hat sich zu einem wichtigen Eckpfeiler der modernen Mathematik entwickelt: Sie ist Quelle wichtiger Theorien und gleichzeitig ein kraftvolles Werkzeug", erläutert SFB-Sprecher Arthur Bartels. "Eine geometrische Sichtweise auf ein abstraktes mathematisches Problem eröffnet sehr oft einen Weg zu dessen Lösung." Die am neuen SFB beteiligten Forscher beschäftigen sich vor allem mit zwei gegensätzlichen Konzepten: Deformationen und Rigidität. Diese lassen sich in vielen unterschiedlichen Situationen anwenden - im Hinblick auf den Methodentransfer sind sie deshalb besonders ergiebig. So sollen wissenschaftliche Durchbrüche ermöglicht werden, zum Beispiel in Bezug auf das Langlands-Programm, Mannigfaltigkeiten mit positiver Krümmung, K-Theorie, Gruppentheorie und C*-Algebren.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.
Ihre Vorteile
- Zugang zu allen Inhalten
- Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
- Anzeigen veröffentlichen