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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 641 - 660 von 1710.


Gesundheit - Biowissenschaften - 24.02.2021
Mangel an Schwefel lässt Schleimpilze zu Vielzellern werden
Mangel an Schwefel lässt Schleimpilze zu Vielzellern werden
Wenn dem Schleimpilz Dictyostelium discoideum die Nahrung ausgeht, dann sorgt Schwefelmangel dafür, dass einzelne Zellen sich zu einem Vielzeller zusammenschließen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben herausgefunden, wie der Stoffwechsel eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Vielzelligkeit gespielt haben könnte.

Biowissenschaften - 22.02.2021
Wie das Gehirn Gebärdensprache verarbeitet
Zum Verstehen von Gebärden wird das gleiche Hirnareal aktiviert wie bei gesprochener Sprache Über 70 Millionen gehörlose Menschen auf der ganzen Welt verwenden eine Gebärdensprache. Obwohl sie im Gehirn auf ähnliche Strukturen wie Lautsprachen zugreifen, war es bislang schwierig, die Hirnregionen zu identifizieren, die beide Formen von Sprache gleichermaßen verarbeiten.

Biowissenschaften - Umwelt - 17.02.2021
Zusammenleben mit Menschen macht Mäuse schlauer
Zusammenleben mit Menschen macht Mäuse schlauer
Unterarten, die lange in der Nähe von Menschen gelebt haben, können besser Probleme lösen Die Fähigkeit, Probleme zu lösen, ist für Tierarten wahrscheinlich ein wichtiges Merkmal, um in der Nähe des Menschen überleben zu können. Die Verbesserung dieser Fähigkeit geschieht vermutlich zumindest zum Teil durch evolutionäre Anpassung.

Politik - 12.02.2021
Selbsthilfe gegen Manipulation im Internet
Neue Erkenntnisse aus den Verhaltenswissenschaften bieten konkrete Tipps Die Online-Welt funktioniert weitgehend nach der Logik der Aufmerksamkeitsökonomie. Die kostbarste Währung ist unsere Aufmerksamkeit, die nicht nur erlangt, sondern auch gesteuert werden soll. Kontrolle und Regulation darüber liegen in den Händen weniger, aber weder beim Gesetzgeber und noch bei uns Usern.

Gesundheit - Biowissenschaften - 12.02.2021
Krebserregende Bakterien auf frischer Tat ertappt
Krebserregende Bakterien auf frischer Tat ertappt
Ein Forschungsteam zeigt, wie ein Gift von E. coli -Bakterien Zellen zu Krebs transformiert Escherichia coli -Bakterien sind ein integraler Bestandteil des menschlichen Darmmikrobioms. Einige Stämme produzieren jedoch ein Erbgut-schädigendes Genotoxin namens Colibactin, welches im Verdacht steht, Darmkrebs zu verursachen.

Elektrotechnik - Physik - 12.02.2021
Die helle Seite der Macht
Die helle Seite der Macht
Durch Laserlicht erhält ein Halbleiter vorübergehend metallische Eigenschaften Elektronik erscheint jetzt in neuem Licht. Denn Forscherinnen und Forschern des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und der Humboldt-Universität zu Berlin haben herausgefunden, dass sich Halbleiter leichter und schneller als bisher angenommen in Metalle und zurück verwandeln lassen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 10.02.2021
Zwischen den Zeilen des Genoms
Zwischen den Zeilen des Genoms
Bislang unbekannter genetischer Mechanismus verursacht angeborene Fehlbildungen Ein internationales Forschungsteam hat eine seltene genetische Erkrankung entdeckt, die sich in schweren Fehlbildungen der Gliedmaßen äußert. Wie Forschende des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik beschreiben, liegt der Krankheit ein epigenetischer Mechanismus zugrunde, an dem Teile des Erbguts mit bis dato unbekannter Funktion beteiligt sind.

Biowissenschaften - Gesundheit - 09.02.2021
Sauerstoff-Defizit lässt Nervenzellen wachsen
Sauerstoff-Defizit lässt Nervenzellen wachsen
Unterversorgung mit Sauerstoff bei körperlicher und geistiger Aktivität betrifft das gesamte Gehirn Sauerstoffmangel im Gehirn ist eigentlich ein absoluter Notstand und kann Nervenzellen dauerhaft schädigen. Dennoch gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass ein gewisses Maß davon auch ein wichtiges Signal für Wachstum sein kann.

Biowissenschaften - Umwelt - 04.02.2021
Fledermäuse im Aufwind
Fledermäuse im Aufwind
Fledermäuse lassen sich von Luftströmungen in fast 2000 Meter Höhe tragen Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Manche Arten legen auf ihren nächtlichen Ausflügen mehr als hundert Kilometer auf der Suche nach Nahrung zurück. Forscher des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie in Radolfzell haben nun entdeckt, dass europäische Bulldoggfledermäuse Aufwinde für ihre Steigflüge nutzen - ein Verhalten, das bisher nur von Vögeln bekannt war.

Biowissenschaften - Chemie - 04.02.2021
Manche Spermien vergiften ihre Konkurrenz
Manche Spermien vergiften ihre Konkurrenz
Unter Spermien herrscht harte Konkurrenz - sie alle wollen möglichst schnell ihr Ziel erreichen, doch nur der Erste darf die Eizelle befruchten. Ein Forschungsteam aus Berlin zeigt nun an Mäusen, dass die Vorwärtsbewegung der Spermien von dem Protein RAC1 abhängt. Spermien mit der optimalen Menge des aktiven Proteins setzen sich gegen die Konkurrenten durch, während eine gestörte Aktivität zur Unfruchtbarkeit der Männchen führt.

Biowissenschaften - 02.02.2021
Das unterschätzte Mutationspotential der Retrogene
Das unterschätzte Mutationspotential der Retrogene
MRNA-Moleküle von Retrogenen werden wieder in DNA umgewandelt und ins Erbgut eingebaut Eine neue Studie von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön und der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking zeigt, dass die potentielle genetische Belastung durch Mutationen, die aus Retrogenen entstehen, deutlich größer ist als bisher angenommen.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 27.01.2021
6000 Jahre Milchwirtschaft in Afrika
6000 Jahre Milchwirtschaft in Afrika
In Ostafrika wurde bereits vor der Entwicklung der Laktase-Persistenz Milch konsumiert "Die Milch macht's!" Mit diesem Slogan warb die deutsche Agrarwirtschaft jahrelang für ihre Produkte. Doch wann nahmen Menschen die Milch von Tieren erstmals auf ihren Speisezettel und wie verbreitete sich diese Praxis? Eine neue Studie unterstreicht die Rolle Afrikas in der Geschichte der Milchwirtschaft und zeigt, dass auf dem Kontinent bereits vor 6.

Geschichte & Archeologie - Umwelt - 18.01.2021
Eine Archäologie für die Zukunft unseres Planeten
Eine Archäologie für die Zukunft unseres Planeten
Wissen aus der Vergangenheit kann helfen, aktuelle Herausforderungen wie den Erhalt der biologischen Vielfalt, die Ernährungssicherheit und den Klimawandel zu bewältigen Schweigsame Gelehrte, die Tonscherben zusammensetzen, eine Grabräuberin mit Sex-Appeal - diese Stereotypen dominieren die öffentliche Wahrnehmung von Archäologie.

Gesundheit - Biowissenschaften - 15.01.2021
Nanopartikel für die Parkinsontherapie
Untersuchungen an Mäusen zeigen, dass sich Nervenzellen im Gehirn über Nanoelektroden drahtlos stimulieren lassen Die Behandlung der Parkinson-Krankheit könnte künftig in eine neue Dimension vorstoßen. Ein Team um Forschende des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart hat in Mäusen gezeigt, dass sich Nervenzellen im Gehirn über Nanoelektroden drahtlos stimulieren lassen.

Chemie - Gesundheit - 13.01.2021
Warum Remdesivir das Coronavirus nicht vollständig ausschaltet
Warum Remdesivir das Coronavirus nicht vollständig ausschaltet
Neue Forschungsergebnisse erklären, weshalb das Medikament eher schwach wirkt Remdesivir ist das erste Medikament gegen Covid-19, das unter Auflagen in Europa zugelassen wurde. Der Wirkstoff soll die die rasante Vermehrung des SARS-CoV-2-Erregers in menschlichen Zellen unterdrücken, indem er die virale Kopiermaschine, die RNA-Polymerase, stoppt.

Informatik - 11.01.2021
Superintelligente Maschinen wären nicht kontrollierbar
Nach theoretischen Berechnungen von Computerfachleuten können Algorithmen eine Künstliche Intelligenz nicht vollständig überwachen Maschinen, die Autos steuern, Symphonien komponieren oder Menschen im Schach besiegen, faszinieren uns. Während in der Künstlichen Intelligenz (KI) ständig neue Fortschritte gemacht werden, gibt es von Seiten der Wissenschaft und der Philosophie auch Warnungen vor den Gefahren einer unkontrollierbaren, superintelligente KI.

Umwelt - Biowissenschaften - 11.01.2021
Steinzeit in der Verlängerung
Steinzeit in der Verlängerung
Bevölkerungsgruppen im äußersten Westen Afrikas nutzten noch bis vor 11. Jahren die frühesten menschlichen Techniken zur Steinbearbeitung Der moderne Mensch, Homo sapiens, entstand vor etwa 300. Jahren in Afrika, wo die ältesten versteinerten Überreste und die frühesten kulturellen und technologischen Zeugnisse unserer Spezies zu finden sind.

Biowissenschaften - 07.01.2021
Spermien auf dem richtigen Weg
Spermien auf dem richtigen Weg
Forscher finden einen neuen Mechanismus der männlichen Unfruchtbarkeit Ein wesentlicher Bestandteil aller eukaryotischen Zellen ist das Zytoskelett. Mikrotubuli, winzige Röhrchen, die aus einem Protein namens Tubulin bestehen, sind Teil dieses Zellskeletts. Zilien und Geißeln, antennenartige Strukturen, die aus den meisten Zellen unseres Körpers herausragen, enthalten viele Mikrotubuli.

Biowissenschaften - Physik - 22.12.2020
Globale Studie über Frequenzen von Vogelgesängen
Konkurrenz um Paarungspartner lässt Vögel tiefer singen als aufgrund ihrer Größe erwartet Die Gesangsfrequenz eines Vogels hängt vor allem von seiner Körpergröße ab, wird aber auch von der sexuellen Selektion beeinflusst. Arten, bei denen die Männchen größer sind als die Weibchen, singen mit niedrigeren Frequenzen als aufgrund ihrer Größe zu erwarten wäre.

Biowissenschaften - Gesundheit - 21.12.2020
Cholesterin-Recycling unterstützt die Reparatur von Myelin
Gestörter Umgang mit Cholesterin im Gehirn legt körpereigene Reparaturmechanismen lahm Dass die Ablagerung von Cholesterin entlang von Blutgefäßen schädlich sein kann, ist von Erkrankungen wie Arteriosklerose seit langem bekannt. Ähnliche Probleme treten bei Erkrankungen des Gehirns wie der Multiplen Sklerose auf.