Von links: Andreas Dräger, Dr. Reihaneh Mostolizadeh, Dr. Alina Renz und die Erstautorin M.Sc. Nantia Leonidou.
Von links: Andreas Dräger, Dr. Reihaneh Mostolizadeh, Dr. Alina Renz und die Erstautorin M.Sc. Nantia Leonidou. Wirksame Medikamente gegen virale Erkrankungen wie COVID-19 werden jetzt und zukünftig dringend benötigt. Dies umso mehr, als das Aufkommen von Virusmutanten und neu auftretenden Viren die Impfstoffe an ihre Grenzen bringen könnte. Der DZIF-Wissenschaftler Andreas Dräger arbeitet an der Universität Tübingen an einem computerbasierten Verfahren, das die zeitaufwändige Identifizierung und Entwicklung antiviraler Wirkstoffe beschleunigen kann. Mit einer auf beliebige Viren und Wirtszellen Übertragbaren neuartigen Analysetechnik konnten die Wissenschaftler ein Modell erstellen und damit weitere Angriffspunkte für SARS-CoV-2 aufspüren. ,,Eine effiziente Pandemievorsorge erfordert neue, breit wirksame antivirale Medikamente, gegen die die Viren nicht schnell Resistenzen entwickeln können", erklärt Andreas Dräger, Juniorprofessor an der Universität Tübingen und Mitglied des Tübinger Exzellenzclusters ,,Kontrolle von Mikroorganismen zur Bekämpfung von Infektionen - CMFI".
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