Springschwänze wie Kalaphorura burmeisteri spielen als Zersetzer weltweit eine Schlüsselrolle. Chemikalien verringern ihren Artenreichtum und ihre Individuenzahl erheblich. Foto: Andy Murray
Springschwänze wie Kalaphorura burmeisteri spielen als Zersetzer weltweit eine Schlüsselrolle. Chemikalien verringern ihren Artenreichtum und ihre Individuenzahl erheblich. Foto: Andy Murray Die schlechtere Verrottung von Pflanzenresten unter dem Einfluss von Chemikalien ist auf die Beeinträchtigung der Biodiversität zurückzuführen. Dies sind die neuen Erkenntnisse einer Studie, die in der Open-Access-Zeitschrift eLife veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass viele menschliche Chemikalieneinträge wie Pestizide und Schwermetalle die Zahl der Arten und Individuen von Bodenorganismen verringern, was ihre Funktionen im Ökosystem - etwa die Zersetzung - signifikant verringert. Dies gilt jedoch nicht generell für Nährstoffzusätze. Die globale Meta-Analyse, von Forschern des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig und der Universität Namur in Belgien durchgeführt, deckt wichtige anthropogene Einflüsse auf die biologische Vielfalt und die Funktionsweise von Ökosystemen auf.
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