Wie helfen Modellierungen und Simulationen in der Corona-Krise’

Edda Klipp, Kai Nagel und Christof Schütte stellen die zugrunde liegende Methode zur Erforschung der Pandemiedynamik vor: die agentenbasierte Modellierung. Diese Modelle erlauben unter Anderem, verschiedene Regeln einzusetzen und individuelle Entscheidungen einzubeziehen, sodass ein umfangreicheres Spektrum von Effekten dargestellt werden kann. Agentenbasierte Modelle können dabei über verschiedene Szenarien die Auswirkungen der Kontrollmaßnahmen und der Impfstrategie abbilden. Was oder wer genau sind nun diese Agenten? Dies wird im Experten-Talk "Mathematik der Pandemie" erläutert. Im Gespräch mit Julia Vismann diskutieren die Forschenden auch ihre unterschiedlichen Ansätze in der agentenbasierten Modellierung, die vor allem in der Größenordnung der untersuchten Gebiete und der Anzahl der Agenten liegt. Während sich die Arbeitsgruppe um Edda Klipp mit komplexen Modellen, frei zugänglichen Daten und sehr detailgetreuen Abbildungen auf eine Kleinstadt - Gangelt im Kreis Heinsberg mit etwa 11. Einwohnern - konzentriert, beziehen sich die Teams um Kai Nagel und Christof Schütte auf die Bewegungsmuster und Interaktionen in der Großstadt Berlin mit über einer Million Agenten.
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