Digitale Informationen zur unbefugtem Zugriff zu schützen, beschäftigt die internationalen Forschungsteams im Exzellenzcluster CASA.
Digitale Informationen zur unbefugtem Zugriff zu schützen, beschäftigt die internationalen Forschungsteams im Exzellenzcluster CASA. Michael Schwettmann Mit einem innovativen Ansatz schaffen Bochumer Wissenschaftler mit internationalen Kollegen neue Maßstäbe für die Datensicherheit im Zwischenspeicher elektronischer Geräte. Riesige Datenströme durchlaufen täglich unsere Computer und Smartphones. Um diese zu verarbeiten, bestehen technische Geräte vereinfacht gesagt aus zwei wesentlichen Einheiten: Einem Prozessor, also einer Art Schaltzentrale und dem Arbeitsspeicher (RAM), den man mit einem Gedächtnis vergleichen kann. Da der Speicher um ein Vielfaches langsamer darin ist, Daten bereitzustellen als der Prozessor in der Lage ist, diese Daten zu verarbeiten, arbeiten moderne Prozessoren mit einem Zwischenspeicher, dem so genannten Cache, der eine Art Brücke zwischen den beiden bildet. In diesem Zwischenspeicher befinden sich oftmals private Daten, die für Angreifer ein attraktives Ziel darstellen könnten. Ein Team aus Bochumer Wissenschaftlern hat nun in Kooperation mit Forschern aus Japan eine innovative Verschlüsselung designt, die nicht nur eine größere Sicherheit bietet als die bisherigen Ansätze, sondern auch effizienter und schneller ist.
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