Wasserstoff als Brennstoff in der Stahlindustrie: RWTH an Verbundvorhaben FlexHeat2Anneal beteiligt
Wie kann Wasserstoff als Brennstoff die CO2-Emissionen in der Stahlindustrie verringern? Im Rahmen des Verbundvorhabens ,,FlexHeat2Anneal" forscht das Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik der RWTH Aachen unter der Leitung von Herbert Pfeifer am Teilvorhaben ,,Untersuchung und Optimierung des Strahlrohrsystems, Betriebsmessungen und Ökobilanzen". Projektpartner sind die thyssenkrupp Rasselstein GmbH und WS Wärmeprozesstechnik GmbH. Die Arbeiten werden seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz bis März 2025 mit rund 380. Euro gefördert. Ziel des Forschungsvorhabens ist der flexible Einsatz von Wasserstoff als Brennstoff an Glühlinien und Feuerbeschichtungsanlagen für Stahlband, um dort CO2-Emissionen zu reduzieren. Hierfür wird der Einsatz von Wasserstoff in bestehenden Strahlheizrohrsystemen im Labor untersucht und gleichzeitig die Entwicklung und Demonstration innovativer, brennstoffflexibler und energieeffizienter sogenannter FLOX-Strahlrohrsysteme mit geringsten NOx-Emissionen angestrebt. Der Einsatz von Wasserstoff in Erdgas soll im Bereich von 0 bis 100 Volumenprozent möglich sein, ohne dass manuelle Anpassungen an der Gesamtanlage nötig sind.



