Warum ist Italien so schwer zu regieren?
Der Rechtswissenschaftler Professor Andrea De Petris hält am 31. Oktober einen Vortrag am Italienzentrum der Freien Universität Berlin. Die Gründe für die vergleichbar instabilen Regierungsverhältnisse in Italien stehen im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags des Rechtswissenschaftlers Professor Andrea De Petris am 31. Oktober am Italienzentrum der Freien Universität. Die Veranstaltung beginnt um 10. Uhr, der Eintritt ist frei. Was die Regierbarkeit betrifft, so gilt Italien seit Langem als das Sorgenkind Europas. Immerhin sprechen die 67 Regierungen in den 74 Jahren von 1948 bis 2022 für sich. Aus welchen Gründen gelingt es in Italien nicht, Regierungen Stabilität zu verleihen? An welchen Faktoren könnten die italienischen Institutionen arbeiten, um dieses Problem zu verringern, das unweigerlich die Kontinuität des Regierungshandelns und damit die Fähigkeit zur Durchführung komplexer und langfristiger Reformen beeinträchtigt, die sowohl für Italien als auch für die Europäische Union (EU) unerlässlich sind? Wird sich mit der neuen Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni etwas ändern? Diese Fragen werden von Andrea De Petris in seinem Vortrag behandelt.
