Über Sprachen in Städten

Das Interdisziplinäre Zentrum Europäische Sprachen der Freien Universität lädt vom 21. bis 24. August zum Symposium Language and the City Das Interdisziplinäre Zentrum Europäische Sprachen der Freien Universität veranstaltet vom 21. bis 24. August ein Symposium über den Sprachgebrauch in Städten. Bei dem Kongress Language and the City werden viele verschiedene Beziehungen zwischen urbanem Leben und dem Sprachgebrauch beleuchtet. Die Wissenschaftler untersuchen unter anderem, wie sich der sprachliche Standard einer Stadt und von Jugendsprachen entwickeln. Einen wichtigen Aspekt bilden dabei soziale Netzwerke. Immer mehr Menschen zieht es in die Großstadt. Seit 2007 leben weltweit mehr Menschen in einer Großstadt als auf dem Land. Die Folgen der Verstädterung wirken sich auch auf die Sprache aus: Die gesellschaftliche Vielfalt von Metropolen ist vor allem infolge von Migration groß. Während der Tagung präsentieren etwa 1000 Linguisten von allen Kontinenten ihre Forschungsergebnisse zu modernen Städten und urbanen Ballungszentren. Rio de Janeiro, Schanghai und Kapstadt stehen ebenso im Fokus wie Berlin, London und Paris. Das Symposium bietet somit einen vielfältigen, interdisziplinären und interkulturellen Einblick in ein breites Spektrum soziolinguistischer Themengebiete. Die Linguisten interessieren sich unter anderem für die Fragen, ob Facebook, Twitter und andere Kommunikationsmittel im Internet einen Einfluss auf den Sprachgebrauch haben. Sie untersuchen, welche Folgen Mehrsprachigkeit hat und wie urbane Sprachnormen entstehen. Erörtert wird zudem beispielsweise, was Kiezdeutsch ist und wie es entstanden ist. Welche sprachlichen Mittel wählen Rapper in São Paulo, um ihre kulturelle und soziale Identität zu inszenieren?
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