Tiernutzung in der biomedizinischen Forschung: eine verdrängte Notwendigkeit?

Öffentliches CIN Gespräch an der Universität Tübingen beleuchtet die Forschung an Tieren aus verschiedenen Perspektiven. Am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen erforschen Wissenschaftler die Funktionsweise unseres Gehirns, nicht zuletzt auch um Diagnostikund Therapiemöglichkeiten für Krankheiten wie den Morbus Parkinson oder zur Erblindung führende Netzhautdegenerationen zu verbessern und zu entwickeln. Für diese Forschung, die gleichermaßen der Erkenntnis wie der Anwendung in der Medizin, aber auch der Technik dient, sind in vielen Bereichen Tierversuche an unterschiedlichsten Spezies unverzichtbar. Da Tierversuche regelmäßig zu heftigen Debatten Anlass geben, lädt das CIN zu einem Gespräch ein, in dem diese Notwendigkeit aus verschiedenen Perspektiven, auch aus der der Hilfe suchenden Patienten, beleuchtet werden soll. Durch die Einbeziehung von Patienten mit ihren Nöten und Hoffnungen soll Menschen Gehör verschafft werden, die in eher theoretischen Grundsatzdiskussionen in aller Regel ausgeklammert bleiben. Zu der Veranstaltung am Montag, 24. Juni 2013 um 17 Uhr , im großen Hörsaal B04-210 der Universitäts-Kinderklinik (Gebäude 400/420, Ebene 4, Hoppe-Seyler-Str. 1) sind die Öffentlichkeit wie auch Medienvertreter herzlich eingeladen.
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