Tiburtius-Preise für Dissertationen an der Freien Universität Berlin
Drei von sechs Preisen gehen an Wissenschaftler*innen der FU. Bei der Vergabe des ,,Tiburtius-Preises 2023 - Preis der Berliner Hochschulen" waren gleich drei Wissenschaftler*innen der Freien Universität Berlin erfolgreich: Dr. rer. nat. Kurt Hoffmann vom Institut für Chemie und Biochemie hat für seine Dissertation mit dem Titel ,,From Lewis Superacidic Aluminum Pentafluoroorthotellurates to Perfluorinated Tritylium and Fluoronium Ions" den zweiten Preis erhalten. Kurt Hoffmanns Arbeit entstand am Sonderforschungsbereich ,,Fluorspezifische Wechselwirkungen: Grundlagen und Anwendungen" und wurde von Sebastian Hasenstab-Riedel betreut. Professor Andreas Grohmann, der die Laudatio auf Herr Hoffmann hielt, sowie beide externe Gutachter hoben hervor, dass die Isolierung und strukturelle Charakterisierung von Lewis-Supersäuren, deren Potenzial darin liegt, nicht-abbaubare Substanzen wieder in nachhaltig verwertbare Chemikalien umzuwandeln, eine außerordentliche wissenschaftliche Leistung darstellt. Zwei weitere Preise gingen an Arbeiten aus dem Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft: Dr. phil.

