Skalenkaskaden in komplexen Systemen
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Deutsche Forschungsgemeinschaft verlängert Sonderforschungsbereich an Freier Universität Berlin. Der an der Freien Universität Berlin angesiedelte Sonderforschungsbereich über sogenannte Skalenkaskaden in komplexen Systemen ist um vier Jahre verlängert worden. Die daran beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Meteorologie, Geologie, Biochemie, Mathematik und Physik können damit ihre Arbeit an Modellierungsund Simulationstechniken für die Vorhersage beispielsweise von Erdbeben oder großen Niederschlagsmengen fortsetzen. Sprecher des SFB sind gemeinsam Dr. Marita Thomas vom Weierstraß-Institut für Angewandte Analaysis und Statistik und Frank Noé, Professor für Künstliche Intelligenz in den Naturwissenschaften an der Freien Universität. Beteiligte Einrichtungen sind die Universität Potsdam, das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, das Deutsche GeoForschungsZentrum, das Zuse-Institut Berlin, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Bewilligt wurde auch die Verlängerung von zwei Sonderforschungsbereichen mit Beteiligung der Freien Universität: Den Förderzuschlag erhielten der SFB ,,Mechanismen und Störungen der Gedächtnis-Konsolidierung: Von Synapsen zur Systemebene in Sprecherschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der SFB ,,In vivo Darstellung pathologischer Veränderungen der Extrazellulärmatrix; die Sprecherschaft hat die Charité - Universitätsmedizin inne, der gemeinsame medizinische Fachbereichs von Freier Universität und Humboldt-Universität.



