RWTH Aachen koordiniert Kompetenzzentrum AKzentE4.0
Fokus liegt bei zukünftiger Arbeit im Rheinischen Revier - - Das ,,Arbeitswissenschaftliche Kompetenzzentrum für Erwerbsarbeit in der Industrie 4.0 in der Region Aachen", kurz AKzentE4.0, hat jetzt seine Arbeit aufgenommen. Es wird vom Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen unter der Leitung von Verena Nitsch koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 12 Millionen Euro gefördert. AKzentE4.0 ist eines von acht regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung, die dazu beitragen, zukunftsorientierte Formen der Arbeit und der Arbeitsorganisation in den Braunkohlerevieren Deutschlands zu gestalten. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung führt im Rheinischen Revier zu erheblichen strukturellen Veränderungen, die in vielen Bereichen mit wirtschaftlichen Einbußen und dem Verlust von Arbeitsplätzen einhergehen. Als Kompensation sollen etwa 14,8 Milliarden Euro Strukturhilfe in das Rheinische Revier fließen. Im Kompetenzzentrum geht es um die Frage, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz eingesetzt werden können, um die Entstehung zukunftssicherer und resilienter Wertschöpfungsnetzwerke zu fördern, damit der Wandel im Rheinischen Revier nachhaltig gelingt. Technologien der Industrie 4.0, insbesondere Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, versprechen enorme Marktund Wachstumspotenziale, werden aber bislang nur von wenigen Unternehmen umgesetzt.


