Rohstoffe und Recycling sichern Produktion

RWTH veranstaltete IdeaCamp zur Optimierung der Recyclingkette -   IME/Martin Braun Wissenschaftler des Instituts für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling (IME) arbeiten vor allem an neuen Technologien für ein wirtschaftlich funktionierendes Metallrecycling im Bereich des Elektronikschrotts. "Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands und anderer europäischer Länder beruht auf der Fähigkeit, in kurzen Zyklen Spitzenprodukte zu erzeugen und weltumspannende Wirtschaftsbeziehungen langfristig aufzubauen", betont Professor Karl Bernhard Friedrich von der RWTH. Der Leiter des Instituts für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling (IME) hielt einen Vortrag zu den neuesten technologischen Fortschritten im Bereich des Elektronikschrottrecyclings. Innovative und umweltfreundliche Technologien seien jedoch nur solange realisierbar, wie die benötigten Materialien und Energieträger in ausreichender Menge und zu vertretbaren Kosten zur Verfügung stehen. "Schon jetzt ist die Hebelwirkung wirtschaftsstrategischer Metalle groß", erklärt Friedrich. So könnten in vom Rohstoffimport abhängigen Volkswirtschaften wie Deutschland bei einem Versorgungsengpass ganze Wertschöpfungsketten lahmgelegt werden. Dies betreffe beispielsweise Seltene Erdelemente, die essenzieller Bestandteil bei den "green technologies" Windkraft und Elektromobilität sowie im Elektronikbereich sind.
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