Physik-Nobelpreis für Klaus Hasselmann

Klaus Hasselmann © dpa

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Klaus Hasselmann, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, erhält gemeinsam mit Syukuro Manabe (USA)  und Giorgio Parisi (Italien) den Nobelpreis für Physik 2021

Klaus Hasselmann und Syukuro Manabe werden für ihre fundamentalen Beiträge zur Klimaforschung, Giogio Parisi für seine Forschung an ungeordneten Materialien und Zufallsprozessen geehrt. Klaus Hasselmann hat unter anderem ein Modell entwickelt, wie Wetter und Klima zusammenhängen, wie also kurzfristige Phänomene wie Niederschläge mit langfristigen Entwicklungen wie Ozeanströmungen zusammenhängen. Er lieferte so Belege, warum Klimamodelle trotz kurzfristiger Wetterschwankungen zuverlässige Vorhersagen liefern können. Auf diese Weise wies er den Zusammenhang zwischen dem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und der Erderwärmung nach.
 

Klaus Hasselmann war von 1975 bis November 1999 Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und von 1988 bis 1999 wissenschaftlicher Direktor am.

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Max-Planck-Wissenschaftler mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung in Physik geehrt. Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, erhielt gemeinsam mit Roger Penrose und Andrea Ghez den Nobelpreis für Physik 2020. Die Königlich Schwedische Akademie zeichnete die Wissenschaftler für ihre Forschungen an schwarzen Löchern aus.


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