Osiris hat das Ziel vor Augen

Komet im Visier: Die Bilder zeigen 67P/Churyumov-Gerasimenko im Sternbild Ophiuc
Komet im Visier: Die Bilder zeigen 67P/Churyumov-Gerasimenko im Sternbild Ophiuchus. Das obere Bild, das mit der Weitwinkelkamera (WAC) am 20. März 2014 aufgenommen wurde, bildet einen Bereich ab, der 25-mal so groß ist wie der Durchmesser des Vollmonds. Das Farbkomposit zeigt im Hintergrund kosmisches Wasserstoffgas und Staubwolken. Der weiße Rahmen gibt die Lage der Nahaufnahme an, die mit der Telekamera (NAC) aufgenommen wurde. Unten ein Ausschnitt aus dem NAC-Bild vom 21. März 2014. Der kleine Kreis neben dem hellen Sternhaufen M107 deutet auf den Kometen hin. Die Bilder entstanden aus einer Distanz von etwa fünf Millionen Kilometern, Rosetta befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 660 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. [weniger]
Das Kamerasystem der europäischen Raumsonde Rosetta wirft seinen ersten Blick auf den Kometen Churyumov-Gerasimenko. Gut vier Monate vor Ankunft der ESA-Raumsonde Rosetta am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko haben Forscher unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung Osiris, das wissenschaftliche Kamerasystem der Sonde, erfolgreich in Betrieb genommen. Um auf der letzten Etappe der etwa zehnjährigen Reise durchs All Energie zu sparen, war das Instrument seit Juni 2011 abgeschaltet. Nun liefert Osiris wieder Bilder. Auf den ersten Aufnahmen ist der Zielkomet jedoch nur den Bruchteil eines Pixels groß. Komet im Visier: Die Bilder zeigen 67P/Churyumov-Gerasimenko im Sternbild Ophiuchus. Das obere Bild, das mit der Weitwinkelkamera (WAC) am 20. März 2014 aufgenommen wurde, bildet einen Bereich ab, der 25-mal so groß ist wie der Durchmesser des Vollmonds.
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