Optogenetik im Blick
Dahlem Konferenz der Freien Universität Berlin vom 2. bis 5. September 2012 mit den Pionieren der neuen Technologie - Werden Blinde ihr Augenlicht in Zukunft mithilfe von Genen aus lichtempfindlichen Algen wiedergewinnen können? Wird Epilepsie bald dank optogenetischer Methoden heilbar sein? Bei der nächsten Dahlem Konferenz treffen sich an der Freien Universität die Pioniere der Optogenetik aus Biophysik, Biochemie, Neurowissenschaften, Genetik und klinischer Neurologie um über realistische Chancen und mögliche Risiken dieses sich rasant entwickelnden Forschungsgebietes zu diskutieren. Am Dienstag, 4. September stellen sich die Teilnehmer dem interessierten Publikum in einer öffentlichen Sitzung im Hörsaalgebäude Henry-Ford-Bau der Freien Universität vor. Organisiert wird die Konferenz von dem Optogenetik-Pionier Peter Hegemann (Humboldt-Universität zu Berlin), dem Neurophysiologen Uwe Heinemann (Charité - Universitätsmedizin Berlin) und dem Genetiker Stephan Sigrist (Freie Universität Berlin). Die Fachtagung wird von der VolkswagenStiftung finanziert. Journalisten können termine mit einzelnen Teilnehmern vereinbaren und an der öffentlichen Sitzung am Dienstag, 4. September um 20 Uhr im Henry-Ford-Bau der Freien Universität, Garystraße, Berlin-Dahlem teilnehmen. Das junge Forschungsgebiet der Optogenetik verführt manche bereits zu visionären Hoffnungen. Denn die Wegbereiter der Optogenetik haben ein geradezu universales biologisches Prinzip entdeckt und sind dabei es technisch nutzbar zu machen: Auch Pflanzen verfügen über Photorezeptoren, wie sie in Augen von Tieren anzutreffen sind.


