Ein Rezept für Nanofasern: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung stellen gezielt kugel-, schicht- oder faserartige Nanostrukturen her, indem sie verschiedene organische Lösungsmittel in einer heißen Salzschmelze karbonisieren. Bislang wurden bei der Karbonisierung nur Feststoffe eingesetzt, aus denen ausschließlich kugelförmige Nanopartikel entstanden. [weniger]
Ein neues Syntheseverfahren ermöglicht es, gezielt verschiedene Nanostrukturen aus Kohlenstoff herzustellen. Sie sind klein und kommen als runde, schichtförmige oder faserartige Partikel daher. Und sie bestehen weitgehend aus dem chemischen Element Kohlenstoff. Die Rede ist von zum Teil ungewöhnlichen Kohlenstoffnanostrukturen, wie sie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung in Golm bei Potsdam jetzt mit einem neuartigen Verfahren hergestellt haben. Die Forscher haben bereits besondere katalytische Eigenschaften ihrer Nanostrukturen nachgewiesen. So sind sie zum Beispiel in der Lage, den Energieaufwand für die elektrolytische Spaltung von Wasser zu reduzieren. Dies ist interessant, wenn es um die Speicherung etwa erneuerbarer Energien geht.
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