Mit neuen Verfahren Proteine herstellen
Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt an der Freien Universität Berlin koordiniertes Schwerpunktprogramm im Volumen von knapp elf Millionen Euro. Nr. 106/2011 vom 18. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein an der Freien Universität Berlin geplantes naturwissenschaftliches Schwerpunktprogramm im Umfang von nahezu elf Millionen Euro bewilligt. In dem nationalen Forschungsverbund sollen innovative synthetische Methoden für die Herstellung von Proteinen mit speziellen Funktionen entwickelt werden, die aus biologischer und pharmazeutischer Sicht besondere Bedeutung haben. Dabei sollen Ansätze aus chemischen und molekularbiologischen Verfahren miteinander kombiniert werden, um die für die Projekte relevanten Proteine herstellen zu können. Koordinator des Projekts 'Chemoselektive Reaktionen für die Synthese und Anwendung funktionaler Proteine' ist der Chemiker Prof. Dr. Christian Hackenberger von der Freien Universität. Ziel ist es, ein nationales interdisziplinäres Netzwerk von Forscherinnen und Forschern aus Chemie, Biochemie und Biophysik aufzubauen.



