Millionenförderung: Bessere Therapien dank Medizininformatik
MHH und Universitätsmedizin Göttingen werden gemeinsam mit Heidelberg mit 30 Millionen Euro gefördert / Konsortium HiGHmed verbindet drei international führende Standorte. Großer Erfolg für Medizininformatiker aus Heidelberg, Göttingen und Hannover: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet seine Medizininformatik-Initiative mit einer Förderung von insgesamt 150 Millionen Euro. Ziel ist es, die wachsenden Datenschätze - von Röntgenbildern bis hin zu Erbgut-Analysen - in einer nationalen Infrastruktur zu verknüpfen, um daraus neues Wissen für eine bessere Gesundheitsforschung und Versorgung zu gewinnen. Etwa 30 Millionen Euro gehen für die nächsten vier Jahre an das Konsortium HiGHmed, das mit Heidelberg, Göttingen und Hannover drei international führende und komplementär aufgestellte Standorte der Universitätsmedizin verbindet. HiGHmed ist eines von vier geförderten Konsortien bundesweit ist. Von der Fördersumme gehen gut 13 Millionen Euro nach Niedersachsen, davon an die MHH 6,6 Millionen Euro und nach Göttingen rund sieben Millionen Euro. HiGHmed verfolgt zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und weiteren Partnern verfolgt das Konsortium das Ziel, durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch Krankenhausinfektionen besser zu bekämpften sowie Krebsund Herz-Kreislauferkrankungen durch personalisierte Ansätze wirkungsvoller zu behandeln.



