Knochen, Sehnen und Muskeln der Schulter. Quelle ,,Sabine Gebhardt".
DFG bestätigt erfolgreiche Arbeit: Forscher stellen ein Implantat her, mit dem verletzte Sehnen-Knochen-Verbindungen heilen können / MHH ist Sprecherhochschule Eine dauerhafte Überbelastung, ein normaler Verschleiß oder ein Unfall - all das kann dazu führen, dass Sehnen und mit ihnen auch Muskeln von einem Knochen abreißen, beispielsweise an der Schulter. Dies ist sehr schmerzhaft und kann bisher weder mit konservativen Methoden wie beispielsweise Physiotherapie noch operativ vollständig geheilt werden. In Deutschland hat mehr als die Hälfte der über 70-Jährigen solche Schulterverletzungen durch Überbelastung und Verschleiß. Damit solche Verletzungen wieder vollständig heilen, entwickelt die Forschungsgruppe ,,Gradierte Implantate für Sehnen-Knochen-Verbindungen", deren Sprecherhochschule die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist, ein spezielles Implantat. Seit ihrer Einrichtung im Jahr 2015 unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Team mit rund vier Millionen Euro und nun setzt die DFG ihre Förderung für weitere drei Jahre mit 3,7 Millionen Euro fort - und bestätigt damit den Erfolg der bisherigen Arbeit. Neben der MHH sind die Leibniz Universität Hannover und die Technische Universität Braunschweig an dem Projekt beteiligt. Erste Implantat-Prototypen hat die Gruppe bereits hergestellt und damit in Tiermodellen erfolgversprechende Ergebnisse erzielt.
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