Menschenrechte zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Auftakt der Vortragsreihe durch Ralf Rotte vom Institut für Politische Wissenschaft  der RWTH Aachen. Aus dem ersten Satz des Artikels 1 des Grundgesetzes lässt sich folgern, dass die Menschenrechte die Grundlage aller Gesetze in der Bundesrepublik Deutschland und entsprechend allen Regierungshandelns sein müssten. Doch es gibt gesellschaftliche Bereiche, wo dieser Zusammenhang infrage steht. Das gilt zum Beispiel für die Möglichkeit der Teilhabe aller Bürger am sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben, insbesondere bei den Rechten von Kindern auf Chancengleichheit bei ihrer persönlichen Entwicklung und Bildung oder bei den Sozialund Arbeitsmarktreformen. Wo sind gegenwärtig in Deutschland die deutlichsten Defizite im Hinblick auf die Umsetzung der Menschenrechte zu erkennen? Wie konnten solche Schieflagen entstehen? Und wie wären sie auszugleichen? Unter dem Titel "'Die Würde des Menschen ist unantastbar'. Welchen Bewährungspropen ist dieser Grund-Satz in der gesellschaftlichen Realität ausgesetzt?" widmet sich Ralph Rotte vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen in einem Vortrag, der am 16. November ab 19 Uhr im Hörsaal Fo5, Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße 15, in Aachen stattfindet. Das Referat bildet zugleich den Auftakt der dreiteiligen Vortragsreihe "Menschenrechte zwischen Anspruch und Wirklichkeit", die von der Evangelischen Stadtakademie Aachen in Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen, dem Bürgerforum RWTHextern und Amnesty International veranstaltet wird.
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