Schweifstern im Brennpunkt: Dieses Bild zeigt die Gasumgebung des Kometen ISON mit zwei flügelartigen Strukturen, die aussehen wie ein lang gezogenes U (Pfeil). Der Kern ist zur Orientierung als heller Punkt in der Mitte dargestellt. [weniger]
Neue Aufnahmen von ISON deuten darauf hin, dass der Schweifstern einzelne Bruchstücke verloren hat. Ein oder mehrere Brocken könnten sich in den vergangenen Tagen vom Kern des Kometen ISON abgespalten haben. Darauf deuten zwei flügelartige Strukturen in der Gasumgebung des Kometen hin, die ein Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung und des Wendelstein-Observatoriums der Ludwig-Maximilians-Universität München fotografiert hat; die Strukturen erscheinen auf Bildern, die Ende vergangener Woche gelangen. Ein solches Ablösen einzelner Trümmer könnte möglicherweise den jüngsten Helligkeitsausbruch des Kometen erklären. Schweifstern im Brennpunkt: Dieses Bild zeigt die Gasumgebung des Kometen ISON mit zwei flügelartigen Strukturen, die aussehen wie ein lang gezogenes U (Pfeil). Der Kern ist zur Orientierung als heller Punkt in der Mitte dargestellt. Auf seinem Weg in Richtung Sonne hatte Komet ISON viele Hobbyastronomen enttäuscht: Die Helligkeit des Schweifsterns, der die Sonnenoberfläche am 28. November in einem Abstand von nur gut einer Million Kilometern passieren wird, hatte nicht so stark zugenommen, wie zunächst erhofft.
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