Futter für das schwarze Loch
Erste Untersuchungen mit dem Very Large Telescope Interferometer zeigen den Staubtorus um das Massemonster im Zentrum einer Galaxie. Schwarze Löcher verschlingen alles, was ihnen zu nahe kommt. Als Nahrung dient ihnen Gas und Staub aus der Umgebung. Jetzt hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Gerd Weigelt vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn diese Vorratskammer unter die Lupe genommen. Mittels der Nahinfrarot-Interferometrie beobachteten die Wissenschaftler die innere Region der Galaxie NGC 3783. Dort sitzt ein schwarzes Loch, umgeben von einem sogenannten Staubtorus. Dieser bildet offenbar das Reservoir von Gas und Staub, das die heiße Gasscheibe (Akkretionsscheibe) und das supermassive schwarze Loch füttert.



