Fotos: Kurt Rademaker führte selber Erkundungen und Ausgrabungen in den Anden durch. Alle Bilder: Kurt Rademaker
Universität Tübingen zeichnet Forschungsarbeit über Kolonisierungsrouten in den Hochanden während des Pleistozän aus. Der Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie geht in diesem Jahr an Dr. Kurt Rademaker von der University of Maine. Er erhält den Preis für seine Forschung über spätpleistozäne Kolonisierungsrouten in den Anden, mit der er bewiesen hat, dass der Mensch sich früher als bislang angenommen an die harten Umstände in den Hochanden anpasste, um dortige Ressourcen zu nutzen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von der Firma Romina Mineralbrunnen GmbH gestiftet und in diesem Jahr zum 16. Mal verliehen. Er ist der am höchsten dotierte, jährlich vergebene Preis dieser Art für Archäologen. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 6. Februar, um 11 Uhr an der Universität Tübingen in den Fürstenzimmern auf Schloss Hohentübingen statt. Dr. Rademaker, geboren 1974 in Pittsburgh, hat an der University of Kentucky studiert.
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