Digitalisierte Datenerfassung und KI für sichere Operationen

Bei Operationen treten immer wieder Komplikationen auf, sogar mit Todesfolge. Ein neues Projekt namens ,,KIPeriOP" will das Risiko solcher Komplikationen minimieren. Basis sind digitalisierte Entscheidungsleitlinien und selbstlernende Algorithmen, die anhand individueller Patientendaten eine verlässliche Risikoabschätzung liefern sollen: Mit welcher Wahrscheinlichkeit können bestimmte Komplikationen auftreten, wie lie-ßen sie sich womöglich vermeiden? -   - KIPeriOP ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit mit 1,5 Millionen Euro bis September 2023 gefördertes Forschungsvorhaben. Koordiniert wird das Projekt durch Professorin Anja Hennemuth vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS sowie Professor Patrick Meybohm vom Universitätsklinikum Würzburg. Beteiligt sind Ärzte der Asklepios Medical School GmbH, des Universitätsklinikum Frankfurt, sowie der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Sie arbeiten mit Spezialisten aus den Bereichen KI, Benutzerführung, Ethik, und Gesundheitsökonomie zusammen, darunter Professorin Saskia K. Nagel, Leiterin des Lehrund Forschungsgebietes Angewandte Ethik in der Fachgruppe für Society, Technology and Human Factors der Fakultät 7 der RWTH Aachen. Jedes Jahr wird in Deutschland mehr als 16 Millionen Mal operiert. Dabei kommt es immer wieder zu Komplikationen, die nicht selten zum Tod führen: In den westlichen Industrienationen sterben 0,4 bis 0,8 Prozent der Operierten bei oder nach einem Eingriff. Die Kliniken versuchen diese Zahl unter anderem dadurch zu senken, indem sie mögliche Risikofaktoren berücksichtigen: Welche Begleiterkrankungen hat ein Patient, welche Medikamente werden aktuell eingenommen?
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience