Deutsche in Paris in den Jahren 1925 bis 1935

Das Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen veranstaltet am 17. und 18. November 2011 einen Workshop mit dem Titel "Paris: lieu de passages". Am 17. November treffen sich die Teilnehmer in Aachen, am 18. November in Paris. Seit dem 17.Jahrhundert war Paris Sehnsuchtsort für gebildete Deutsche. In den 1920er Jahren erhalten diese kulturellen Austauschbewegungen eine neue Qualität: Für Schriftsteller und Journalisten wie Heinrich Mann, Franz Hessel, Walter Benjamin, Kurt Tucholsky, Walter Mehring und viele andere bildet die französische Metropole nicht nur den Nährboden eigener kultureller Kreativität. Sie ist zugleich der Standort, von dem aus Deutschland und die deutschen Verhältnisse schärfer erkannt, besser vermessen werden können. Ab 1933 wurde Paris für viele, die vor dem NS-Regime fliehen mussten, eine Durchgangsstation. Der Workshop untersucht die Vielfalt der "traveling cultures".
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