
Wissenschaftliche Antworten auf aktuelle Fragen hatten die Universitäten Leipzig, Halle und Jena für die Leipziger Buchmesse angekündigt - und sie erreichten mit diesem Ansatz viele Messebesucher:innen. In 21 Vorträgen und Podiumsgesprächen kamen Wissenschaftler:innen beim Forum Unibund in der Halle 2 zu Wort. Alle davon waren gut besucht, zum Abschluss konnte das Organisationsteam sogar einen Besucherrekord verzeichnen.
Von der Erosion des gesellschaftlichen Zusammenhalts über wirtschaftliche Chancen einer biodiversen Gesellschaft bis hin zu queerer Literatur: Die Stühle und Sitzhocker auf dem leuchtend blauen Teppich im Forum Unibund waren meistens vollständig besetzt, wenn Forschende der drei Partneruniversitäten ihre Ergebnisse und Publikationen vorstellten.
Bei der Eröffnung des Forums am Donnerstag (19. März) tauschten sich Rektorin Eva Inés Obergfell (Universität Leipzig), Kanzler Alfred Funk (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Bärbel Kracke (Vizepräsidentin für Universitätsgemeinschaft und Engagement an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) über ihre eigenen Leseerfahrungen und aktuelle Transformationsprozesse in der Universitätslandschaft aus.
KOnzept des Forums unibund aufgegangen
Zu einer Stippvisite kamen bei dieser Gelegenheit auch Dr. Andreas Handschuh, Chef der Sächsischen Staatskanzlei, und Jodi Breisler, US-Generalkonsulin in Leipzig, an den Messestand. Weitere Gäste aus Politik und Wissenschaft begrüßte Rektorin Obergfell beim Empfang der Universität Leipzig am Freitagabend.
Das Vortragsprogramm hatte Mattias Middell, Prorektor für Campusentwicklung: Kooperation und Internationalisierung, kuratiert. Das Organisationsteam um Friederike Rohland (Team Beziehungsmanagement) und Melanie Krähe (Stabsstelle Universitätskommunikation) zieht ein positives Fazit: ,,Insgesamt haben wir rund 1400 Besucher:innen im Forum Unibund gezählt, mehr als in den Jahren zuvor. Ich freue mich, dass unser Konzept, aktuelle Fragen aufzugreifen und mit der Expertise unserer Forschenden zu verknüpfen, wieder aufgegangen ist", so Friederike Rohland.
Gefragt waren übrigens auch Informationen zum Studium: Viele Schüler:innen und Studieninteressierte nutzten die Möglichkeit, am Messestand des Unibundes mit Studienbotschafter:innen und -berater:innen der drei Partnerhochschulen ins Gespräch zu kommen. Das Team der Universität Leipzig zählte wie im Vorjahr rund 900 Kontakte.
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