Das Tagebuch von Eva Schiffmann und Fotos ihrer deutsch-jüdischen Familie. Foto: Wilma Schütze
Das Tagebuch von Eva Schiffmann und Fotos ihrer deutsch-jüdischen Familie. Foto: Wilma Schütze - Veranstaltung Wissenstransfer & Innovation - Meldung vom: Am 17. Dezember 2022 wird in der Gothaer Stadtbibliothek das Bildungsportal ,, Das Tagebuch der Eva Schiffmann, 1925-1930 Externer Link " vorgestellt. Die Professur für Geschichtsdidaktik der Universität Jena hat in Kooperation mit der Thüringer Universitätsund Landesbibliothek Jena eine digitale Forschungsund Vermittlungsplattform entwickelt, die das Tagebuch als wichtiges Zeugnis der deutsch-jüdischen Geschichte der Weimarer Republik einer breiten öffentlichkeit zugänglich macht. Das Tagebuch Eva Schiffmanns (1912-2003) hat eine lange Überlieferungsgeschichte, die von Gotha über Tel Aviv und Wien wieder zurück nach Thüringen führt. Das Original befindet sich heute im Stadtarchiv Gotha. Die insgesamt 177 Seiten des Tagebuchs geben Aufschluss darüber, was es für sie als junge jüdische Frau bedeutete, in der Zeit der Weimarer Republik erwachsen zu werden. In das jüdische und nichtjüdische Umfeld der Kleinstadt Gotha schien die Teenagerin bis 1930 gut eingebunden gewesen zu sein.
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